Im September beginnt das erste reguläre Studienjahr!

Nun ist es soweit: museOn | weiterbildung & netzwerk startet ab September in das erste reguläre Studienjahr!

Die Proband_innenphase unserer berufsbegleitenden wissenschaftlichen Weiterbildung im Blended Learning-Format von zwei Semestern ist im April zu Ende gegangen. Knapp 100 Studierende haben 40 Teilmodule von und mit über 50 Autor_innen und Dozierenden in sieben Modulen studiert, erprobt und evaluiert – nun werden die Evaluationsergebnisse in die Kursinhalte eingearbeitet.

Die meisten Teilmodule aus den Bereichen überblicken, sammeln, ausstellen, vermitteln, vermarkten, managen und digitalisieren, deren Entwicklung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in dessen Programm Aufstieg durch Bildung – Offene Hochschulen gefördert wurde, können nun ab September regulär studiert werden – die Anmeldung dafür startet im Juni. Die Homepage von museOn befindet sich derzeit in Überarbeitung, aber wir haben hier bereits die ersten Informationen für Sie zusammengestellt. Außerdem finden Sie hier den Link zu unserem neuen Flyer. Im September beginnt das erste reguläre Studienjahr! weiterlesen

Eindrücke der Präsenzphase: Verpackung und Transport, Interkulturelle Vermittlung und Outreach-Programme

Vom 19. bis 22. April fand die Präsenzphase zum Abschluss des Wintersemesters statt. An zwei Tagen trafen sich die Proband_innen aus drei Teilmodulen aus den Bereichen Sammeln und Vermitteln mit ihren Dozierenden und vertieften die Inhalte der vergangenen fünf Kurswochen. Darauf wurden an anderthalb Tagen die Abschlussarbeiten der Zertifikatsstudierenden diskutiert. Eindrücke der Präsenzphase: Verpackung und Transport, Interkulturelle Vermittlung und Outreach-Programme weiterlesen

museOn beim educational BarCamp17 in Freiburg

Logo von #Fredu2017
Logo von #Fredu2017

Am 7. April veranstaltete die Servicestelle E-Learning an der Universität Freiburg gemeinsam mit dem Projekt Freiräume für wissenschaftliche Weiterbildung, gefördert durch die Initiative Aufstieg durch Bildung Offene Hochschulen des  BMBF, ein educational BarCamp [Video: Was ist das?].
Bei dem Thema (Weiter) Bildung in der digitalen Welt. Neue Lehr- & Lernkonzepte an Hochschulen hatte museOn hier in Freiburg gleich doppeltes Heimspiel und unser Team hat sich über die Gelegenheit gefreut, sich mit anderen Vertretern aus der Branche auszutauschen und zu diskutieren. museOn beim educational BarCamp17 in Freiburg weiterlesen

„Wir waren von Beginn an … in alle Punkte der Ausstellung eingebunden.“

Am 21. Februar 2017 eröffnete die Ausstellung Ansichtssache – Antike Skulpturengruppen im Raum in der Archäologischen Sammlung der Universität Freiburg. Die Ausstellung wurde über drei Semester mit Studierenden entwickelt. Während der Eröffnung sprachen zwei Studierende eindrücklich über den Entwicklungsprozess der Ausstellung, den Sie in diesem Artikel nachlesen können.

Eröffnung "Ansichtssache", Ausstellungsansicht; Foto: museOn
Eröffnung „Ansichtssache“, Ausstellungsansicht; Foto: museOn

Alles begann mit einem Seminar als Schreibwerkstatt über antike Skulpturen und Skulpturengruppen, geleitet durch den Kurator der Sammlung, Dr. Jens-Arne Dickmann. Mit dem Ausstellungskonzept der noch bis zum 2. Juli 2017 laufenden Ausstellung stellen die angehenden Archäolog_innen den wesentlichen Punkt von Plastik in den Mittelpunkt: ihre raumeinehmende Dreidimensionalität. Dazu hinterfragen die Ausstellungsmacher_innen künstlerische Strategien zur Entwicklung bestimmter Haupt- bzw. Mehransichten.

Eröffnung "Ansichtssache", Ausstellungsansicht; Foto: museOn
Eröffnung „Ansichtssache“, Ausstellungsansicht; Foto: museOn

Auf diese zentralen Punkte zu Skulpturen verweist auch der Titel der Ausstellung: Um Skulpturen kann man prinzipiell herumgehen, doch welche wurden dafür geschaffen, sie von allen Seiten aus zu betrachten? Welche haben eine eindeutige Hauptansicht? Das Ausstellungsdesign gibt Hilfestellungen um sich auf diese Weise mit den großen und kleinen Skulpturen zu beschäftigen. Genau hinzusehen und zu reflektieren, was man wahrnimmt, auch darauf verweist der Titel Ansichtssache – Antike Skulpturengruppen im Raum.

Wie war es, diese Ausstellung, samt Programm und einem dicken Katalog zu entwickeln und umzusetzen? Wie war es, anderthalb Jahre gemeinsam zu diskutieren, zu forschen, zu schreiben, genau hinzusehen?

Eröffnung "Ansichtssache", Rede von Antje-Sophie Menscher und Annemarie Schantor; Foto: museOn
Eröffnung „Ansichtssache“, Rede von Antje-Sophie Menschner und Annemarie Schantor; Foto: museOn

Antje-Sophie Menschner und Annemarie Schantor vermittelten dies eindrücklich in ihrer Rede zur Eröffnung, die hier nachgelesen werden kann:

Lieber Rektor, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen … 
Halt, Antje! Nein! Das Pult steht noch nicht richtig. Schau mal, ich bin ganz sicher, dass es mindestens noch zwei Zentimeter nach links verrückt werden muss. Wie sieht das nur aus? Oder fändest du drei Zentimeter noch besser?? 
Annemarie, der Drops ist gelutscht, wir eröffnen gerade die Ausstellung, hier wird absolut gar nichts mehr verschoben! 
Ach ja, das ist mir bereits in Fleisch und Blut übergegangen. Worauf haben wir uns mit dieser Ausstellung nur eingelassen? Eineinhalb Jahre lang schrieben wir an den Katalogtexten, ganz zu schweigen über die scheinbar endlosen Diskussionen über den Titel, die Farben, den Zeilenabstand und die Positionierung der Skulpturen im Raum. Erst gestern hingen wir, beinahe wie Marsyas, beim Justieren der Banner unter der Decke, im ewigen Kampf mit dem Nylonfaden.

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Anmeldung geöffnet: Sammlungsmanagement-Tagung in Freiburg

Vom 27.-29. April 2017 findet die 8. Tagung der AG Sammlungsmanagement des Deutschen Museumsbundes in Freiburg statt.

Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung von der AG Sammlungsmanagement des Deutschen Museumsbundes, museOn | weiterbildung & netzwerk mit den Städtischen Museen Freiburg.

Die Tagung steht unter dem Motto „Von mir zu Dir. Sammeln – Dokumentieren – Leihen“ und legt dieses Mal den Fokus auf Kunstwerke und Objekte unterwegs.

Es sind Konzepte, Ankaufstrategien oder rechtliche Vorgaben, die die die verschiedenen Profile unserer Sammlungen in den Museen und kulturellen Einrichtungen bestimmen. Spezialisierungen und regionale Sammelschwerpunkte tragen dazu bei, dass Institutionen und Museen sich untereinander vernetzen und durch Leihgaben von Sammlungsobjekten gegenseitig unterstützen, um ihre Themen durch Ausstellungen und andere Formate der Öffentlichkeit interessant und umfassend darstellen zu können. Aber auch Wissenschaftler und Projekte unterschiedlichster Disziplinen sind für ihre Untersuchungen auf die Entleihe von Objekten angewiesen.

Nationaler und internationaler Leihverkehr von Sammlungsobjekten gehört für alle Beteiligten zu den aufwendigsten Verfahren. Zahlreiche Fragen müssen geklärt werden: die geeignete Objektauswahl, die konservatorischen Anforderungen, Rechte verschiedenster Art, Transportmöglichkeiten und -optionen, Versicherungsmodalitäten, Terminplanungen und oft auch inhaltliche Zuarbeiten. Die Sammlungsdokumentation spielt bei allen genannten Aspekten eine große Rolle und wird nicht nur im Schadensfall zu Rate gezogen.

Diese und andere Fragen rund um die Themen Leihverkehr sollen bei der 8. Tagung zum Sammlungsmanagement in Freiburg vertieft und diskutiert werden. Das Tagungsthema wird wie bei früheren Tagungen um interessante Aspekte des Sammlungsmanagements und den Einsatz des Dokumentationsstandards SPECTRUM mit Erfahrungsberichten aus Museen und Sammlungen ergänzt.

Die ersten beiden Tage sind dem Vortragsprogramm gewidmet. Das Begleitprogramm am Samstag sieht die Besichtigung des neuen Zentralen Kunstdepots Freiburg vor. Die Details können sie hier dem Tagungsprogramm entnehmen. (Stand: 14.3.2017).

Die Tagung steht allen interessierten offen und ist die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an unter http://www.ag-sammlungsmanagement.de/ oder per Mail an: anmeldung(at)ag-sammlungsmanagement.de, Stichwort: 8. Tagung zum Sammlungsmanagement Freiburg

Bitte geben Sie bei der Anmeldung immer an, an welchen Tagen Sie teilnehmen wollen (Vortragsprogramm: 27.-28.04.2017, Besichtigung Kunstdepot: 29.04.). Für die Besichtigung des Zentralen Kunstdepots Freiburg wird gebeten, einen gültigen Personalsausweis (Identitätskarte) bereitzuhalten.

Tagungsort:
Platz der Universität 3, 79098 Freiburg
AULA, Kollegiengebäude 1 (KG1)

Tipps zu Hotelkontingenten unter: http://www.ag-sammlungsmanagement.de/index.php/tagungen/tagung-2017

Weitere Informationen über die Arbeit der AG Sammlungsmanagement erhalten Sie unter http://www.ag-sammlungsmanagement.de/

Das aktuelle Programm kann hier eingesehen werden: Programm_Stand_14-03-2017

Wir bitten bei Interesse um Ihre Anmeldung und freuen uns, Sie dort zu sehen!

Ausstellungseröffnung: Ansichtssache

Am Dienstag, den 21. Februar 2017 um 18:30 Uhr ist es soweit: Die neue Sonderausstellung Ansichtssache. Antike Skulpturengruppen im Raum in der Archäologischen Sammlung der Universität Freiburg wird eröffnet.

Die Ausstellung wurde von Kurator Dr. Jens-Arne Dickmann und Prof. Dr. Ralf von den Hoff über mehrere Semester mit Studierenden der Klassischen Archäologie der Universität Freiburg entwickelt. Ausstellungseröffnung: Ansichtssache weiterlesen

Präsenzwoche Partizipation Freiburg CC museOn weiterbildung & netzwerk

Eindrücke der Präsenzwoche: Sammlungsmanagement, ästhetische Forschung und Partizipation

Vom 26. bis 28. Januar war es in diesem Semester so weit: die Präsenzwoche stand an. Die Proband_innen von vier Teilmodulen aus diesem Semester trafen sich mit Ihren Dozent_innen in den Städtischen Museen Freiburg sowie im Vitra Museum in Weil am Rhein um in Laborphasen die online erarbeiteten Inhalte zu praktisch zu vertiefen und zu diskutieren. Eindrücke der Präsenzwoche: Sammlungsmanagement, ästhetische Forschung und Partizipation weiterlesen

Infoveranstaltung: Wege ins Museum

Am Donnerstag, den 02. Februar 2017 um 18:15 Uhr steht Projektleiter Dr. Christian Wacker in der Universität für Fragen rund um das Thema Berufsfeld Museum bereit.

Für alle Interessierten in Freiburg und Umgebung ist dies eine Möglichkeit einen Vortrag darüber über die Möglichkeiten zu hören, wie nach einem fachwissenschaftlichen Studium der Einstieg in das heterogene Berufsfeld im Museum gelingen kann. Welche Berufsfelder gibt es eigentlich? Und welche Qualifizierungswege führen dorthin? Welche Kompetenzen sind neben einem geistes-, natur- oder sozialwissenschaftlichen Studium notwendig? Christian Wacker wird nicht nur über die Möglichkeiten in Deutschland berichten, sondern bringt durch seine langjährige Tätigkeiten im Ausland auch internationale Perspektiven auf die Museumslandschaft mit. Im Anschluss wird es ausreichend Gelegenheit für Diskussionen und Raum für Fragen und Austausch geben.

Wann? Donnerstag, 02.02.2017 um 18:15 Uhr
Wo? Universität Freiburg, KG I, HS 1016

Eine Veranstaltung im Rahmen der Vortragsreihe „Von der Uni in den Beruf“ organisiert durch das Service Center Studium, das Zentrum für Schlüsselqualifikationen und das Hochschulteam der Agentur für Arbeit der Universität Freiburg.

Eintrag im Veranstaltungskalender der Uni Freiburg.

Flyer zur Veranstaltung (pdf)

Objekte der Ethnologischen Sammlung im Zentralen Kunstdepot , Foto: Axel Kilian/Städtische Museen Freiburg

Sammlungsbestände aus Ozeanien digitalisieren

In Freiburg läuft das Bewilligungsverfahren um die Ethnologische Sammlung des Museum Natur und Mensch zu digitalisieren.

Schon zum dritten Mal läuft in Freiburg das Projekt Haushalt der Stadt Freiburg: Online-Beteiligung, dieses Mal im Vorfeld der Bewilligung des Doppelhaushalts 2017/2018. Bürgerinnen und Bürger können unter https://beteiligungshaushalt.freiburg.de/ Vorschläge einreichen sowie eingereichte Vorschläge per Kommentar diskutieren und ihre Zustimmung ausdrücken. Diskutieren kann man auch einige Vorschläge seitens der Verwaltung. Dazu gehört unter anderem der Vorschlag Mittel für die Digitalisierung der Ethnologischen Sammlung der Städtischen Museen Freiburg bereitzustellen.  Sammlungsbestände aus Ozeanien digitalisieren weiterlesen